Aktuelles

Einführungstage der Germanistik Wintersemester 2022/23

28.09.2022 -

Willkommen an der Universität Magdeburg! Willkommen in der Germanistik! Für einen guten Einstieg in das Studium wird Studierenden empfohlen, die Einführungsveranstaltungen zu besuchen, die am 05. und 06. Oktober 2022 stattfinden und sich an Bachelor- und Masterstudierende richten. Hier erhalten Studienanfängerinnen und -anfänger wichtige Informationen für einen erfolgreichen Studienbeginn und detaillierte Einblicke in den Studienablauf, lernen den Fachbereich kennen und können Kontakte zu Kommiliton:innen knüpfen. Zudem beantworten Dozierende alle Fragen rund um das Studium.

 
StudiengangDatumUhrzeitRaumZusatzangebot
MA Einführungsveranstaltung Master Mediengermanistik Mi, 05.10.22 11:00-12:30 G40D-385 hier
BA Einführung Germanistik mit interdisziplinärem Profil Do, 06.10.22 11:00-12:00 G40B-326 hier
         
BA Beruf und Bildung, Lehramt an allg.-bild. Schule Mi, 05.10.22 13:00-14:00 G44-H6  
Einführung Studienprogramm DaF/DaZ Mi, 05.10.22 14:00-15:00 G44-H6  
MA Lehramt Deutsch (berufsbild. Schule, Gym., Sek.-Schule) Mi, 05.10.22 15:00-15:30 G40B-410  

Neuerscheinung (2022): „Arbeit – Job – Beruf. Interdisziplinäre Perspektiven“

16.09.2022 -

Neuerscheinung (2022), zugleich Band 1 einer neuen Schriftenreihe

Hervorgegangen aus einer Ringvorlesung der Fakultät für Humanwissenschaften, beleuchtet „Arbeit – Job – Beruf“ in zwölf Aufsätzen aus einer interdisziplinären Perspektive aktuelle Facetten des Arbeits- und Erwerbslebens sowie wichtige Entwicklungsstationen einer (Kultur-) Geschichte der Arbeit. Gegenwärtig sorgen Globalisierung und Digitalisierung für einen sektorenübergreifenden Wandel der Arbeitswelt, der nicht nur die Art, Struktur und Organisation der Arbeit, sondern auch das Verhältnis von Arbeits- und Privatleben betrifft.

Bei dem neuen Buch handelt es sich zugleich um den ersten Band der neuen Fakultätsreihe „Magdeburger Forschungen zu Bildungs-, Kultur- und Sozialwissenschaften“, die fortan im Verlag Springer VS in Wiesbaden immer sowohl online und auch als Print-Version erscheint.

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Erfolgreicher Workshop der Sexismuslots*innen

09.09.2022 -

Am Mittwoch, den 7. September, nahmen 15 Studierende verschiedener Fakultäten erfolgreich am Peer-to-Peer-Workshop der Sexismuslots*innen teil. Gemeinsam lernten sie verschiedene Arten von Sexismus kennen, sprachen über Situationen im universitären Alltag, in denen Sexismus gehäuft erlebt wird, übten gemeinsam Situationen einzuschätzen und diskutierten über Strategien, bei konkreten Vorkommnissen einzugreifen. Geleitet wurde der Workshop von einer Vertreterin der Fachschaft Germanistik, die in dem Projekt „Sexismuslots*innen“ der Arbeitsstelle für linguistische Gesellschaftsforschung der OvGU in Zusammenarbeit mit der Fachschaft zur Workshopleiterin ausgebildet wurde. Seit einem Jahr wird das Projekt durch das Büro für Gleichstellungsfragen der OvGU finanziert und dient der Sensibilisierung gegenüber sexistischem Verhalten, aber auch gegenüber der emotionalen öffentlichen Debatte.

Projekt Sexismus-Lots*innen geht in die nächste Runde

20.08.2022 -

Nachdem bereits im Februar diesen Jahres die Trainer*innen für den Sexismus-Lots*innen Peer-to-Peer Workshop ausgebildet wurden, startet dieser nun öffentlich für die gesamte Studierendenschaft der OvGU. Am 07. September veranstaltet die Germanistik Fachschaft auf dem Campus der FHW den ersten Peer-to-Peer Workshop und lädt Interessierte ein, sich für diesen anzumelden. In dem Workshop werden die theoretischen Grundlagen von Sexismus, dessen Arten sowie Äußerungsformen vermittelt. Überdies werden exemplarisch sexistische Situationen an der Universität präsentiert und diskutiert. Praktische Übungen sollen den Teilnehmer*innen ermöglichen, einen Umgang mit Sexismus an der OvGU zu finden und auf diesen zu reagieren.

Anmeldungen für den Workshop können bis zum 31.08.2022 an die Trainer*innen der Germanistik-Fachschaft unter gefa@fasrafhw.de geschickt werden.

Rückblick: Im Februar haben sich verschiedene Vertreter*innen der Fachschaftsräte und Fachreferate der Universität zu Sexismus-Lots*innen ausbilden lassen. Der zweitägige Workshop ermöglichte den studentischen Vertretungen der FHW, FVST und der FMED einen Einblick in die die Entstehung und Ausübung von sexistischen Situationen an der Universität. Grundlage dieser Einblicke bildet eine exemplarisch durchgeführte Umfrage, bei der Studierende und Mitarbeitende der OvGU von sexistischen Situationen berichtet haben. Ziel dieses Workshops war es, eine erste Generation an Trainer*innen für kommende Peer-to-Peer Workshops auszubilden, um generell stärker für Sexismus an der Universität zu sensibilisieren.

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Liebe Studierende,

08.07.2022 -

das Sommersemester 2022 geht zu Ende - und es war ein mehr oder minder "normales" Semester. Das ist nach den Erfahrungen, die wir alle seit dem Frühjahr 2020 gemacht haben, eine gute Nachricht. Endlich konnten wir den Frühling und Sommer einmal wieder nicht nur in den Lehrveranstaltungen, sondern auch mit einer ganzen Reihe von Exkursionen aller germanistischen Fachgebiete und nicht zuletzt natürlich mit der einen oder anderen gemeinsamen Feier genießen.

Nun wünscht Ihnen das Team der Germanistik mit diesem Semesterabschluss-Newsletter eine erfolgreiche Prüfungsphase und dann einen gesunden und erholsamen Sommer. Wir freuen uns darauf, Sie im Herbst wiederzusehen.

Herzliche Grüße

im Namen aller Dozierenden der Germanistik

Kersten Sven Roth

Linguistische Stadtrundgänge zu den Themen „Politik im öffentlichen Raum“ und „(Protest gegen) Gentrifizierung“ in Berlin

08.07.2022 -

Von Jella Busche und Désirée Grossmann

Die Erarbeitung von „linguistischen Stadtrundgängen“ im Zuge zweier Master-Seminare bei Frau Kuck und Herrn Roth stand im Mittelpunkt einer mehrtägigen Studienexkursion nach Berlin. Dabei konzentrierten wir uns auf die Themenkomplexe „Politik im öffentlichen Raum“ und „(Protest gegen) Gentrifizierung“. Ziel war es, „im Feld“ nicht nur ständige Zeichen, beispielweise an Gebäuden oder Denkmälern zu finden und analytisch zu betrachten, sondern auch, sich wandelnde und temporäre Zeichen.

BILD 1

Für die Tour zum Thema „Politik im öffentlichen Raum“ hatte die zuständige Gruppe Berlin Mitte als Untersuchungsfeld ausgewählt. Der Fokus dieses Rundgangs legte einen Start am Reichstag nahe. Im Verlauf der Tour setzten wir uns unter anderem mit dem Brandenburger Tor, dem Gendarmenmarkt und schließlich dem Stadtschloss auseinander. Der erste Rundgang führte also vorbei an geschichtsträchtigen und imposanten Gebäuden. Trotz der Beständigkeit, für die diese Gebäude unter anderem stehen, entdeckten wir auch hier sich ständig wandelnde Zeichen und eine bewegte
Umgebung, die die ganz spezifische Semiotik dieser Gebäude und Orte begründet. In unseren Gruppendiskussionen vor Ort versuchten wir diese Zeichenordnungen zu analysieren und zu beschreiben.

BILD 2

Am Tag darauf beschäftigten wir uns mit dem Thema Gentrifizierung, aufgeteilt in zwei Gruppen – einmal mit dem Fokus auf aktuelle und ehemalige Hausbesetzungen und danach auf Formen der Gentrifizierung selbst anhand verschiedenster Beispiele. Dabei erkundeten wir vor allem den Stadtteil Kreuzberg, da dieser seit längerem von (Konflikten um) Gentrifizierung besonders stark betroffen ist und uns somit genug Material und Schauplätze liefert. Auch bei der Arbeit an diesen beiden Stadtrundgängen folgten wir dem Schema, im Vorfeld ausgesuchte Orte zu
besichtigen und mit Blick auf vorhandene semiotische Ressourcen - von Bannern bis Graffiti, von Farbüberresten an Häuserwänden bis Stickern und Plakaten an Laternen – möglichst umfänglich analytisch und interpretativ zu erfassen. Neben der reinen Erfassung des öffentlichen Raums im Sinne des „Linguistic Landscapes“-Ansatzes versuchten wir uns auch in anderen ethnomethodologischen Zugängen, etwa im Falle eines Gesprächs mit der Angestellten einer Buchhandlung, die kürzlich knapp der Schließung im Zuge des Gentrifizierungsprozesses entgangen ist und damit auch für Aufmerksamkeit im medialen Diskurs gesorgt hatte.

Sowohl „Gentrifizierung“ als auch „Politik im öffentlichen Raum“ sind dynamische Prozesse, die man unmöglich aus dem Seminarraum heraus beobachten kann. Viele Zeichen und Symbole lassen sich eben doch nicht im Internet recherchieren und auch der Austausch mit Ortsansässigen ist so kaum möglich. Aus diesem Grund sind Feldforschung und damit das Aufsuchen der jeweiligen Plätze unabdingbar. An jeder unserer Stationen auf den an beiden Tagen jeweils gut 15 km langen Begehungstouren entstanden oft ausführliche Diskussionen rund um die angemessene Interpretation der vor Ort aufgefundenen sprachlichen und nicht-sprachlichen Zeichen und der diskursiven Bezüge, in denen sie stehen.

BILD 3

In den verbleibenden Wochen des Semesters wird es nun darum gehen, zu texten und so das Erarbeitete tatsächlich in die Form linguistischer Stadtrundgänge zu bringen, die dann in der „Stadtsprachen-App“ (kostenlos verfügbar unter diesem Namen in allen gängigen App-Stores!) veröffentlicht werden.

Möchten Sie sich also das nächste Mal, wenn Sie in Berlin sind, nicht nur mit den altbekannten Sehenswürdigkeiten und touristischen Informationen zufriedengeben? Dann empfehlen wir Ihnen wärmstens unsere Stadtrundgänge als Alternativprogramm in Erwägung zu ziehen.

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Letzte Änderung: 28.09.2022 - Ansprechpartner: Webmaster Germanistik